The best of SNAFU: Military Horror geschrieben von Jeremy Robinson und Jonathan Maberry

„Situation normal, all fu***ked up“ – hinter dieser kurzen, prägnanten Mitteilung steht die Abkürzung Snafu.
Die Autoren Robinson und Maberry haben acht Kurzgeschichten auf 480 Seiten zusammengetragen.
Jede ist für sich eigenständig abgeschlossen.
Es geht um Mutanten,Riesenwürmern, Zombies, eingeschlossene Menschen, Zeitreisen oder futuristische Außerirdische.
Saftige Action gibt es in fast jeder der Story’s aber sie bestimmt nur in Zweien „Gift“ sowie „Back to black“ absolut vordergründig das Geschehen .
Die übrigen sechs mit den schönen Titeln „Das Fossil“, „Begraben im Gewölbe“, „Jagd auf den Mann“, „Von Sturm und Feuer“, „Machtdemonstration“ und „Ungeziefer“ bieten in erster Linie Spannung, sind durch die Bank weg lesenswert, gut geschrieben, mit einem phantastischem Einfallsreichtum kreiert.
Lediglich die fünfte Geschichte „Von Sturm und Feuer“ überzeugte mich nicht wirklich.
Die Dialoge sind furchtbar, die Handlung an sich ist selbst für Horror- oder Gruselgeschichten arg konstruiert.
Sogar öde würde ich sie nennen.
Bei den anderen sieben gelang es richtig,in meinem Kopf das Kino anzuwerfen.
Genau das möchte ich bei solcher Art Bücher erleben.
Angemerkt sei noch, dass durch die verschiedenen Geschichten auch Leser, die dem Horror-Genre nicht so viel abgewinnen können, auf ihre Kosten kommen werden.
Schließlich sind die Fantasy oder Sci Fi Elemente ebenfalls nicht zu verachten.
Aber das nur am Rande.